Landgasthaus in der Remise der Domäne Dahlem – planen Sie mit uns!

Heute möchten wir Ihr Augenmerk auf die Planung unseres zukünftigen Landgasthauses in der Remise, einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude der Domäne Dahlem, lenken und Sie in den Prozess einbeziehen.

Nach jahrelangem Sanierungsstau sind der Stiftung Domäne Dahlem nun durch die Senatskanzlei Landes – und EU-Mittel bewilligt worden, um vom Verfall bedrohte Gebäude bzw. nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Provisorien behutsam zu sanieren. An der nördlichen Seite des Gutshofs gelegen, wird die Remise bislang in der schönen Jahreszeit und zu den Marktfesten als überdachter Platz für unsere Veranstaltungsgastronomie genutzt. Doch die ohnehin nur für eine eingeschränkte Nutzung genehmigte Küche in der Remise ist aufgrund gesetzlicher Vorschriften seit Jahren von der Schließung bedroht (unter anderem hatte die Remise ein asbesthaltiges Dach).

Mit der bewilligten Finanzierung sind für die Remise folgende Korrekturen und Verbesserungen geplant:

  1. Die historische Remise soll wieder auf die ursprüngliche Größe geöffnet werden. Gegenüber der bestehenden Situation würde sie dadurch um ein Viertel erweitert werden.
  2. Die Küche soll an heutige gesetzliche Standards und Nutzungsanforderungen angepasst werden.
  3. Eine wetterunabhängigere Gestaltung soll eine ganzjährige Nutzung unseres gastronomischen Angebots für die Besucher ermöglichen.

Die Beseitigung des asbestbelasteten Daches ist bereits 2009 erfolgt.

Neben der umfangreichen Abstimmung mit den beteiligten öffentlichen Institutionen (Land Berlin, Bezirk, Denkmalpflege, Kulturverwaltung, Immobilienmanagement) sollen auch Ihre Wünsche und Interessen uns Hinweise für den weiteren Planungsprozess geben. Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie bitten, uns einige Fragen zu beantworten und uns Ihre Antwort zukommen zu lassen.

Der Fragebogen steht für Sie

als PDF zum Download (Hinweis: Die Befragung ist abgeschlossen, deshalb steht der Fragebogen nicht mehr zur Verfügung.)

bereit.

Dr. Manfred Salzmann
Dr. Peter Lummel

 

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7 Antworten auf Landgasthaus in der Remise der Domäne Dahlem – planen Sie mit uns!

  1. Ernst Mayer sagt:

    Ich halte die Möglichkeit, hier seine Meinung kundzutun für eine sehr gute Sache. Leider wurde es bisher anscheinend gar nicht genutzt?!
    Das Landgasthaus ist für die Domäne eine notwendige und gute Sache, die jeder unterstützen sollte und wenn dabei die Remise teilweise in die ursprüngliche Form zurückversetzt wird, umso besser.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ernst Mayer

    • Dr. Peter Lummel sagt:

      Nach einigen technischen Startschwierigkeiten funktionieren nun Blog und Kommentarfunktion. Ihnen herzlichen Dank für den Startschuss und das positive Echo. Mit freundlichen Grüßen

  2. Peter Malchow sagt:

    Bitte lassen Sie sich nicht von Wortführern einer angeblichen Kommerzialisierung beirren. Es ist ja anerkannt, dass es Einrichtungen der Domäne geben muss, mit deren Gewinnen die übrigen Einrichtungen erhalten werden können. Und für die Anliegen der Domäne Dahlem lässt sich durch keine anderen Einrichtungen als Gastronomie, Hofladen und ggf. Schaubäckerei besser Werbung machen.

    Eine harmonische Integration des Landgasthauses in die Domäne wird nicht gefährdet, wenn lediglich ca. 40.000 Euro im Jahr als Gewinn erwirtschaftet werden müssen. Das sind nur ca. 100 Euro am Tag! Dieser Betrag wäre bereits gewährleistet, wenn alle Teilnehmer der Veranstaltung vom 11.06. ein Glas Mineralwasser bestellt hätten – was ja leider noch nicht geht. Ferner ist die harmonische Integration des geplanten Landgasthauses nicht nur durch die Sitzplazbegrenzung auf 80 sondern vor allem durch die – mittelbare – eigene Trägerschaft der Gastronomie gewährleistet.

    Wer dennoch einer Kommerzialisierung das Wort redet, wie es auch am 11.06. einige Diskussionteilnehmer noch taten, zeigt vor allem wenig Vertrauen in alle Beteiligten, nicht zuletzt in die Besucher und Liebhaber der Domäne. Für die o.a. 100 Euro müssen keine neuen Publikumsgruppen angesprochen werden. Warum sollten z.B. die Freunde der Domäne nicht einen abendlichen (Öko-)Wein-Schoppen auf der Domäne genießen dürfen? Warum sollen sie gezwungen sein, runde Geburtstage und ähnliche Feste woanders zu feiern? Für beides bietet die Domäne bessere Voraussetzungen als die meisten Lokale “draußen”. Warum soll man dies nicht im Interesse ihrer Erhaltung nutzen anstatt in Armut unterzugehen?

    Wenn eine so profane und zwingende Angelegenheit wie der Remisenumbau solche grundlegenden Kontroversen auslöst, sollte man sich auf eine der wirklich wichtigen Fragen besinnen: soll sich die Domäne beim Verfolgen ihrer satzungsgemäßen Ziele eher an den Vorstellungen der Mitglieder und Gäste orientieren, oder soll sie die Interessen ihrer Vertragspartner vorrangig im Auge behalten?

    Natürlich werden Landgasthaus und Schaubäckerei möglicherweise zu Umsatzeinbußen bei einigen Vertragspartnern führen. Man denke nur an die beiden Backwarenstände, die ihre Waren regelmäßig auf dem Markt anbieten. Doch die Domäne wird auf jeden Fall attraktiver und leichter zu erhalten. Wenn diese zukunftsnotwendigen Maßnahmen auch noch hochgradig von Bund und EU gefördert werden, sind jedes Zögern geschweige denn Ablehnen zum Schaden der Domäne und ihrer Anliegen. Es ist daher zu hoffen, dass weitere Diskussionen nicht zum Verfallen der Gelder führen.

    • Museumsdirektor Dr. Peter Lummel sagt:

      Sie bringen dankenswerterweise eine Reihe von ganz praktischen Beispielen in die Diskussion, die klar machen, dass der geplante Remisenumbau ganz im Sinne unserer Besucherinnen und Besucher zur weiteren Attraktivität und zugleich Zukunftssicherung der Domäne Dahlem beitragen wird.

  3. Sieglinde Danckwerts sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    durch Freunde erfahre ich ab und an, wass sich so auf Domäne tut. Über die jetzigen Entwicklungen kann man nur erstaunt sein. Das nicht immer alles beim Alten bleiben kann, sollte allen klar sein und wenn es sich dann um eine behutsame Weiterentwicklung handelt, ist dies doch begrüßenswert!
    Der Landgasthof ist für das Weiterbestehen der Domäne notwendig und daher wichtig.

  4. Terry sagt:

    ach, zeig Deinen Stundenten einfach was olernteichds Essen ist. Ein paar werden angenehm fcberrascht sein.@ la grosse mere: Me4dchenkaffee ist die bfcrointerne Bezeichnung ffcr jedwedes koffeinhaltige Getre4nk, das mit gesche4umter Milch daherkommt. Was daran liegen mag, dass ich fast die einzige bin, die ihren Kaffee so trinkt. KochSchlampe, ich gehe Kaffee holen. Willst Du einen Me4dchenkaffee mitgebracht bekommen?’ ist ein klassischer Satz.

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