Infoveranstaltung zur Neugestaltung der Remise

Planen Sie mit uns!

Wir laden Sie sehr herzlich zu unserer öffentlichen Informationsveranstaltung am Montag, den 11. Juni 2012 um 18 Uhr auf die Domäne Dahlem ein!

Wir möchten Ihnen gerne unsere Pläne für unser zukünftiges „Landgasthaus“ in der Remise auf dem Domänen-Gutshof vorstellen, Ihre Fragen hierzu beantworten und Ihre Anregungen und Wünsche erfahren.

Die Veranstaltung wird moderiert von Herrn Jörn Brunotte, der als Inhaber der Agentur :beramus – Museumsberatung Berlin langjährige Erfahrung in diesem Bereich mitbringt und 2008 bereits sehr erfolgreich unser gemeinsames Leitbild mit uns entwickelt hat, an dem sich alle unsere Entwicklungsvorhaben orientieren.

Das von uns gewünschte und geplante „Landgasthaus“ in der Remise wird aus drei maßgeblichen Blickwinkeln heraus vorgestellt und beleuchtet. Für jedes der drei Themen wird es eine ca. 10-minütige Einführung durch Sachexperten geben mit anschließender Diskussion jeweils direkt im Anschluss:

  1. Vorstellung der inhaltlichen Konzeption des zukünftigen „Landgasthauses“ aus Sicht der Domäne Dahlem durch die beiden Stiftungsvorstände Dr. Peter Lummel und Dr. Manfred Salzmann.
  2. Denkmalpflegerische Gesichtspunkte, die zu berücksichtigen sind – Reiner Maria Löneke, planender Architekt.
  3. Hygienerechtliche Voraussetzungen, die zu berücksichtigen sind – Dr. Damian Nowak, Veterinär- und Lebensmittelaufsicht des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf.

Damit auch jeder der Anwesenden „zu Wort“ kommen kann, teilen wir im Anschluss einen
Fragebogen aus und bitten Sie, diesen zu beantworten und am Ausgang bei uns abzugeben. Die Veranstaltung wird um ca. 20 Uhr beendet sein.

Über Ihre Teilnahme und konstruktive Mitwirkung würden wir uns sehr freuen.

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4 Antworten auf Infoveranstaltung zur Neugestaltung der Remise

  1. Detlef Wulff sagt:

    Planung, Domäne Dahlem – wie läuft das?

    Als langjähriges Mitglied des Vereins der Freunde der Domäne e.V. muss ich mit Enttäuschung die Entwicklung und die Zukunftsaussichten der Domäne Dahlem zur Kenntnis nehmen. Sie gipfelt in dem Rücktritt des Vorstands am 13.08.2012.

    Ohne zunächst auf Inhalte einzugehen, stelle ich zunächst fest, dass der Vorsitzende des Vorstands ebenso wie die anderen Mitglieder des Vorstands ehrenamtlich arbeiten, die anderen Mitglieder des Kuratorium sicher nicht. Der Verein der Freunde der Domäne e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

    Dies steht im krassen Widerspruch zu den (ausschließlich) gewinnorientierten Zielen der Stiftung, deren Vermögen laut Satzung kontinuierlich erhöht werden. Der Vorstand der Stiftung arbeitet auch nicht ehrenamtlich, sondern sichert durch deren Existenz seine Existenz.

    Kann man diese diametral laufenden Ziele miteinander in Einklang bringen? Nein. Dafür bedarf es grundlegender Veränderungen mit gesellschaftlichem Modellcharakter für eine Basisdemokratie:
    1. Ein ergebnisoffener Dialog über zukunftsweisende Ziele.
    2. Transparenz im gesamten Prozess der Planungen und Entscheidungen.

    Als Mitglied des Vereins der Freunde der Domäne e.V. muss ich feststellen, dass die Stiftung keine Transparenz und keinen ergebnisoffenen Dialog will, sondern lediglich ein Abnicken des Vorstands des Vereins der Freunde der Domäne e.V. zu den bereits festgeschriebenen Planungen. Der Verein wird reduziert auf einen Geldbringer, der nur noch bei (relativ unwichtigen) Details mitreden können soll.

    Als Beispiel sei hier nur der Spielplatz genannt. Hätte der Stiftungsvorstand statt der ökonomischen nur für kurze Zeit die pädagogische Brille aufgesetzt, so hätte er, wie jeder Laie, sehen können, dass an den Spielgeräten nichts Kreatives für Kinder ist, und die gehören irgendwie auch zu „mehr Generationen“.
    Die Spielgeräte sind lediglich für Menschen, die sich bewegen und für ihre Fitness etwas tun können. Den anderen Blick hätten auch die Mitglieder des Vorstands des Vereins der Freunde der Domäne e.V. darauf werfen können, wenn diese in die Planung einbezogen worden wären.
    Spekulationen wegen fehlender Transparenz, die vermeidbar wären, sind nun Tür und Tor geöffnet, wie: Gibt es da etwa Verträge zwischen dem Stiftungsvorstand und dem Spielgerätehersteller, an denen der Stiftungsvorstand noch verdient?

    Der Spielplatz ist ein Beispiel für ein anderes Klientel, das angelockt werden soll, nicht mehr für das „Gummistiefelpublikum“.

    Detlef Wulff

    • Museumsdirektor Dr. Peter Lummel sagt:

      Sehr geehrter Herr Wulff,

      vielen Dank für Ihren kritischen Beitrag mit einer Reihe von offenen Fragen, die ich gerne beantworten möchte. Nicht nur der Vereinsvorstandsvorsitzende, sondern sämtliche Kuratoriumsmitglieder üben diese Tätigkeit ehrenamtlich aus und sind verpflichtet, mit ihren Entscheidungen den Stiftungszweck der Domäne Dahlem zu erfüllen und Entscheidungen zum Wohle der Domäne Dahlem zu treffen. Die Stiftung Domäne Dahlem – Landgut und Museum ist eine gemeinnützige Stiftung und hat keine gewinnorientierten Ziele. Die Tatsache dass das Personal, das täglich auf der Domäne Dahlem fest arbeitet, sei es die Landwirtin, die Gärtnerin, das Personal im Ausschank, der Hausmeister, die Buchhaltung, die Öffentlichkeitsarbeit, die Betreuung des Museums, der Restaurator und, und, und, oder sei es der für die Stiftung verantwortliche Vorstand, hierfür Geld verdient ist angesichts der Aufgaben, die täglich zu bewältigen sind, nicht ungewöhnlich. Rein ehrenamtlich ist die Domäne Dahlem nur in der Anfangszeit Ende der 1970er Jahre organisiert worden, allerdings mit einem erheblich eingeschränkterem Fokus. Daher stimmen wir nicht mit Ihnen überein, dass die Erfüllung des Stiftungszwecks, und das ist unser aller Auftrag, nicht im Einklang steht mit der Entlohnung für diese Arbeit. Unsere Planungen waren transparent und sind transparent, wie man auch hier an den Blogbeiträgen sieht, allerdings stehen die Planungen noch am Anfang. Die Spielgeräte sind in der Tat für den Zweck von Bewegung aufgestellt, weil wir einen unmittelbaren Zusammenhang von Ernährung und Bewegung sehen und hier Impulse setzen wollen, und zwar für Jung und Alt. Wir haben übrigens nicht den Eindruck, dass wir durch den Spielplatz ein „anderes“ Publikum anlocken. Unsere Besucher und Gäste, große wie kleine, nehmen auf jeden Fall diese Ergänzung sehr gerne an. Mit besten Grüßen von der Domäne Dahlem!

      • Detlef Wulff sagt:

        Sehr geehrter Herr Dr. Lummel,

        vielen Dank für Ihre Antwort auf meinen Kommentar. Ich war heute auf der Domäne beim Mittelaltermarkt und habe mir die Spielgeräte noch einmal genauer angesehen und Fotos gemacht.

        Die “Spielgeräte” sind zwar zum Zwecke der Bewegung aufgestellt, nicht aber für jung und alt. Ein Hinweisschild, das ich ebenfalls aufgenommen habe, verweist auf die Verwendung.
        Kernstück sind:
        1. Die Benutzung der Geräte gilt erst ab einem Alter von 14 Jahren.
        2. Die Handhabung der Geräte ist zuvörderst zu erlesen.

        Am heutigen Samstag waren an allen Geräten nur Kinder im Grundschulalter zugange, zum Teil nicht entsprechend der Handhabungsvorschriften, was Unfallgefahren in sich birgt. An einigen Geräten standen die Eltern bei ihren Kindern ohne selbst aktiv zu sein, aber die Unfallgefahr wurde so etwas kompensiert.

        Ich wiederhole hiermit meine Kritik:
        Wenn man von “Mehrgenerationen-Spielplatz” und dabei die Kinder (m.E. die wichtigste Gruppe) quasi ausschließt, so liegt die Vermutung doch sehr nahe, dass man gerade dieses Klientel schon auf einen Vorgriff auf die “neue Gesamtplanung” nicht will.
        Warum ist sonst für Kinder bis 14 Jahre kein Spielgerät dabei, zumal auch in der Woche gerade viele Grundschulkinder, die noch nicht 14 sind, die Domäne besuchen?
        Und warum wurde der Verein nicht dahingehend befragt?
        Übrigens war ich heute anschließend auf dem Krongut Potsdam. Dort hat man für Kinder Spielgeräte, zudem noch welche, die in das Gesamtensemble passen. . Ein Fotos davon kann ich Ihnen gern zukommen lassen.

        Mit freundlichen Grüßen

        • Museumsdirektor Dr. Peter Lummel sagt:

          Sehr geehrter Herr Wulff,

          danke für Ihre nochmalige Darstellung und Wiederholung Ihrer Kritikvorwürfe. Dann müssen wir damit leben, dass wir unterschiedliche Ansichten auf die Dinge haben. Ich kann Ihnen aus unserer Sicht nur nochmals wiederholen, dass wir ein Ort sind, an dem sich Besucher aller Altersgruppen wohlfühlen sollen und dies – wie wir täglich feststellen können – auch tun. Die Spielgeräte, die täglich mit Freude von allen Generationen genutzt werden, wurden übrigens vom Förderverein finanziert und von ihm ausgewählt. Aus Sicherheitsgründen (die Spielgeräte müssen auch haltbar sein bei der Nutzung durch erwachsene Gäste) und auf Grund der Nachhaltigkeit wurde kein Holz benutzt, sondern TÜV-geprüfte Spielgeräte.

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