Leergut mit Mehrwert – die Domäne Dahlem bedankt sich bei ihren EDEKA-Pfandbonspendern

Letzten Samstag konnten sich die Kunden im großen EDEKA Reichelt-Center in der Lankwitzer Siemensstraße während ihres Wochenendeinkaufs im persönlichen Gespräch an unserem mobilen Infostand informieren, wofür ihre Pfandbonspenden verwendet werden. Bei dieser Gelegenheit bedankten wir uns bei den Mitarbeitern des Centers für Ihre Unterstützung und bei den Kunden für ihre Spendenbereitschaft und überreichten ihnen das druckfrische Jahresprogramm 2013 der Domäne Dahlem.

Leergut für die Bildungsarbeit

Die leeren Flaschen sind ein voller Erfolg – und jeder Kunde kann dabei mithelfen! Das Team des EDEKA Reichelt-Centers sammelt seit sechs Monaten an ihrem Flaschen-Pfand-Automaten Pfandbons zugunsten der Ernährungsbildung für Kita- und Schulkinder auf der Domäne Dahlem. So kommen durch viele kleine Beträge monatlich Summen von über 300 Euro zusammen.

Dr. Manfred Salzmann mit Inge und Günter Tarun - ehrenamtliche Fundraiser und Mitglieder des Fördervereins Freunde der Domäne Dahlem e.V.

Von links nach rechts: Dr. Manfred Salzmann – Stiftungsvorstand und Kaufmännischer Direktor der Domäne Dahlem, Inge und Günter Tarun – ehrenamtliche Fundraiser und Mitglieder des Fördervereins Freunde der Domäne Dahlem e.V.

So können Sie spenden

Wenn auch Sie die Bildungsarbeit der Domäne Dahlem nachhaltig mit einer Spende unterstützen möchten, dann nutzen Sie unsere Spendenkampagne „Domänenmeter² – Landpate werden“.

Mehr zur EDEKA-Pfandbonaktion zugunsten der Domäne Dahlem finden Sie im vorangegangenen Blogartikel hier auf dieser Website!

 

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Spendenerfolge durch Vielfalt für die Domäne Dahlem!

Der Erntedankmonat Oktober neigt sich dem Ende zu! Höchste Zeit, uns bei all unseren Förderern, Unterstützern, Spendern und unseren Landpaten zu bedanken, die zur Finanzierung unserer Bildungsangebote, der Landschaftspflege sowie zur Restaurierung attraktiver Museumsstücke beigetragen haben.

Mehr zu den Früchten dieses Engagements erfahren Sie im Spendenbericht 2011.

Zwei Spendenaktionen zugunsten unserer Bildungsarbeit haben uns besonders begeistert.

Spenden beim Einkauf!

Zur Kasse bitte! Schon Anfang des Jahres 2012 schenkte uns das Schaltjahr einen zusätzlichen Tag für eine originelle Spendenaktion im dm-drogerie markt in Zehlendorf. Der 29. Februar 2012 stand ganz im Zeichen der „Ideen Initiative Zukunft“, damit förderte die Deutsche UNESCO-Kommission gemeinsam mit dem dm-drogerie markt Projekte und Bildungsinitiativen, die sich für nachhaltige Entwicklung einsetzen.

Spendenaktion von dm-drogerie markt zugunsten der Domäne Dahlem

Von links nach rechts: Dr. Manfred Salzmann (Kaufmännischer Direktor der Domäne Dahlem) an der Kasse, Frau Ittner, Mitarbeiterin beim dm-drogerie markt und Koordinatorin der Kassieraktion “Ideen Initiative Zukunft” mit Jacqueline Jancke, Pressesprecherin der Domäne Dahlem, bei der Spendenscheck-Übergabe.

Deutschlandweit schlüpften an diesem Schalttag rund 1.800 Vertreter von lokalen Nachhaltigkeitsprojekten in die Rolle von dm-Mitarbeitern und saßen an der Kasse. Für die Domäne Dahlem zog Dr. Manfred Salzmann die Waren über den Scanner. Insgesamt wurden 650 € bei dieser Kassieraktion eingenommen und vom dm-drogerie markt auf 700 € aufgerundet, die der Bildungsarbeit auf der Domäne Dahlem zugute kamen.

Eine PFANDtastische Spendenidee!

Selten war Spenden so einfach. Im EDEKA Markt Lankwitz kann nicht nur eingekauft werden! Mit dem Einwurf des eigenen Pfandbons in die Pfandbox unterstützen Sie als Spender direkt die vielfältigen Bildungsprogramme der Domäne Dahlem.

Die Kunden der EDEKA Filiale in der Siemensstraße engagieren sich nun schon seit Juli dieses Jahres, um benachteiligten Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an unserem Bildungsprogramm zum Thema Ernährung unter dem Motto „Vom Acker bis auf den Teller“ zu ermöglichen.

Spendenaktion bei EDEKA zugunsten der Domäne Dahlem

Von links nach rechts: Dr. Manfred Salzmann (Kaufmännischer Direktor der Domäne Dahlem), Ingo Henning (stellvertretender Filialleiter EDEKA), Inge und Günter Tarun (ehrenamtliche Fundraiser).

„Die Spendenaktion wird von unseren Kunden regelrecht gelebt“, begeistert sich auch Ingo Hennig, der stellvertretende Leiter der EDEKA Filiale. Auf diese Weise sind bereits 1000 € zusammen gekommen. Zu verdanken ist dieser Erfolg auch dem Ehepaar Inge und Günter Tarun. Als Vereinsmitglieder des Fördervereins und „ehrenamtliche Fundraiser“ engagieren sie sich mit ihrer Erfahrung und vielen guten Ideen für die Domäne Dahlem. Sie stellten den Kontakt zu dieser EDEKA-Filiale her und unterstützten mit Sachverstand die begleitende Öffentlichkeitsarbeit für diese Kampagne.

Falls auch Sie sich an dieser PFANDtastischen Spendenaktion beteiligen möchten, können Sie das tun in der

EDEKA Filiale in Lankwitz, Siemensstraße 21 – 23, 12247 Berlin.

Falls Sie es schon getan haben, möchten wir uns hierfür bei Ihnen bedanken und würden uns über Ihren Kommentar zu dieser Aktion hier in diesem Blog freuen.

Herzlichen Dank für Ihr Engagement!

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Der neue Mehrgenerationen-Spielplatz auf der Domäne Dahlem

Unsere aktuelle Sonderausstellung (bis 6. Januar 2013) beschäftigt sich mit dem Thema „Alt und Jung – Vom Älterwerden in Geschichte und Zukunft“. Dazu passend haben wir die Entwicklung generationenübergreifender Angebote zu unserem Jahresthema 2012 gemacht. Für Grundschüler und Senioren gibt es ein spezielles Führungsangebot unter dem Motto „Alt und Jung – Lebensfreude verbindet!“, und einmal im Monat findet ein „Großeltern-Enkel-Sonntag“ statt – ein attraktive Gelegenheit für spannende gemeinsame Erlebnisse.

Im Sinne unseres Jahresthemas wurde nun auch den Spielplatz neben dem Familienausschank erweitert. Der bisherige Spielplatz ist für Kinder bis ca. 6 Jahren geeignet. Der bei unseren jüngsten Domänenfreunden seit Langem heiß geliebte echte(!) alte Klettertraktor, die hölzernen Wipp-Pferdchen und der dazu gehörige Pferdewagen haben also Zuwachs durch fünf „Bewegungsgeräte“ bekommen. Sie wurden für größere Menschen entwickelt und sind auch für Senioren geeignet. Die Erwachsenen müssen nun nicht mehr untätig dabei stehen oder sitzen, während sich die Kleinen auf dem Spielplatz vergnügen. Die Freude an der Bewegung wird zu einem gemeinsamen Erlebnis.

Generationenspielplatz auf der Domäne Dahlem

Die moderne Anlage steht sicherlich in einem gewissen Kontrast zu den urigen Spielgeräten für die Kinder. Die Verwendung von Edelstahl und die robuste Konstruktion der Geräte gewährleisten lange Lebensdauer und hohe Betriebssicherheit. Als Sichtschutz wurde eine Hecke aus Kornelkirschen gepflanzt, die noch eine Weile zum Heranwachsen braucht. Vor der maroden Betonwand des FU-Geländes haben wir ein Gerüst angebracht, an dem sich bald schon ein grüner „Vorhang“ schließen wird. Durch die Pflanzen wird sich die neue Anlage in wenigen Jahren harmonisch in das Ensemble des Gutshofs einfügen.

Nun gibt es auch kritische Stimmen. Die CDU Dahlem und Baustadtrat Norbert Schmidt (CDU) sehen in dem neuen Spielplatz einen Verstoß gegen den Denkmalschutz. Die Stiftung Domäne Dahlem geht aber davon aus, dass neue Bauten in der Umgebung eines Denkmals diesem nicht vollständig angepasst sein müssen. Und wir meinen, dass bei der Frage, ob die neue Anlage das Erscheinungsbild des historischen Gutshofs beeinträchtigt, auch die Bepflanzung mit berücksichtigt werden sollte.

Das Projekt „Mehrgenerationen-Spielplatz“ wurde gemeinsam mit dem Förderverein der Domäne Dahlem realisiert. So haben die Vorstände des Fördervereins und der Stiftung im Vorfeld Anlagen mit entsprechenden Bewegungsgeräten besucht und auf dieser Grundlage die Erweiterung zu einem Mehrgenerationen-Spielplatz verabredet. Insgesamt hat der Förderverein das Vorhaben inhaltlich und finanziell mit großem Engagement unterstützt. Dafür möchten wir uns seitens der Stiftung Domäne Dahlem noch einmal ausdrücklich bedanken!

Probieren Sie das neue Angebot bei Ihrem nächsten Besuch doch am besten selbst einmal aus, machen Sie sich selbst ein Bild.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch,
Ihre Domäne Dahlem – Beständig lebendig!

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Kommunalpolitischer Rundgang der Dahlemer SPD auf der Domäne Dahlem

Die SPD Dahlem hatte für Donnerstag, den 16. August 2012, zu einem gemeinsamen „Kommunalpolitischen Rundgang“ mit der Dahlemer SPD-Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus Dr. Ina Czyborra in die Domäne Dahlem eingeladen. Mit den beiden Stiftungsvorständen der Domäne Dahlem, Dr. Peter Lummel und Dr. Manfred Salzmann, sollten vor allem folgende Fragen erörtert werden:

  • Welche Planungen gibt es?
  • Was soll mit der Remise passieren?
  • Ist die Domäne Dahlem für die Zukunft gesichert?

Die Anzahl der Interessierten hielt sich bei kühlem Schauerwetter mit ca. 10 Personen im zu erwartenden Rahmen. Der Organisator der Veranstaltung, Burkhardt Zimmermann, betonte in seiner einleitenden Begrüßung, dass es ihm und den Gekommenen darum gehe, möglichst genaue Informationen aus erster Hand zu bekommen und die Emotionen aus der erhitzten öffentlichen Diskussion herauszunehmen.

Bei einem kleinen Rundgang unter tropfenden Regenschirmen wurde zunächst der Standort für das geplante neue Eingangsgebäude am Zaun zur Königin-Luise-Straße besichtigt. Es soll zukünftig auch den Hofladen beherbergen, der dann auch für die „Laufkundschaft“ rund um den U-Bahnhof sichtbar und gut zugänglich sein wird. Die Kastanie, die dort im Moment noch steht, muss nach dem Befund eines Baumgutachters in absehbarer Zeit ohnehin gefällt werden.

Die bisherige Eingangssituation – die Besucher laufen über einen Parkplatz auf den Giebel eines FU-Instituts zu – war schon immer unbefriedigend. Vor Kurzem hat sich zudem herausgestellt, dass sich der mit der FU abgesprochene Umzug der Veterinärmedizin, durch den auch der ehemalige „kleine Hof“ der alten Domäne in das Freilandmuseum mit einbezogen werden könnte, noch um Jahrzehnte verzögern dürfte. Deshalb besteht für eine gedeihliche Entwicklung der Domäne Dahlem Bedarf nach einer anderen Lösung. Die vorgestellte Planung, die vorsieht, dass die Besucher zwischen historischem Pferdestallgebäude und Herrenhaus durch den Gutsgarten auf den Hof geführt werden, ist vom Ausschuss für Stadtplanung und Naturschutz der BVV Steglitz-Zehlendorf mit nur einer Gegenstimme befürwortet worden.

Anschließend wurde bei einem Rundgang durch das Pferdestallgebäude der ursprüngliche Plan, hier ein Restaurant zu errichten, vorgestellt. Im Auftrag des Landes Berlin wurde er in einer Machbarkeitsstudie geprüft und vom Stiftungs-Kuratorium schließlich mit 4:1 Stimmen abgelehnt. Präsentiert wurden außerdem die Planungen für das Culinarium – eine Verbindung von Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen – und die ersten Mitmach-Stationen des Bereichs „KinderDomäne“ im Dachgeschoss.

Dann wurden die Pläne für die Einrichtung eines kleinen „Landgasthauses“ mit 80 Plätzen vorgestellt (mehr dazu hier).

Dass die Diskussion unter der offenen Remise stattfand, wurde von einigen Teilnehmern augenzwinkernd als passender Rahmen für dieses Thema bezeichnet – man konnte unmittelbar erleben, weshalb geschlossene Räume hier wünschenswert wären. Die Stiftungsvorstände Dr. Lummel und Dr. Salzmann betonten nochmals, dass mit dem Landgasthaus nicht etwa eine andere, anspruchsvollere Klientel angesprochen werden solle. Das Landgasthaus wolle nicht, wie in der Presse gelegentlich unterstellt wurde, „Edelgastronomie“ sein. Vielmehr sollen weiterhin regional und saisonal geprägte Gerichte angeboten werden, vorzugsweise zubereitet mit den hofeigenen Bioland-Produkten – und zu bezahlbaren Preisen. Das Hauptanliegen ist die Umsetzung des Bildungs-Mottos „Vom Acker bis auf den Teller“.  Auch der Biergarten wird erhalten bleiben, und damit auch die Möglichkeit, einen einfachen und günstigen Imbiss zu bekommen.

Zwei Drittel der heutigen Remise werden nach dem denkmalgerechten Umbau weiterhin frei zugänglich und mit den vertrauten Bierbänken ausgestattet sein. So bleibt für Schulklassen oder andere Ausflugsbesucher der gewohnte Rahmen erhalten. Geplant ist zudem eine „Gläserne Bäckerei“ in der heutigen Marktfest-„Küche“. Regionale Bio-Bäcker wurden als mögliche Pächter bereits angesprochen. Das Landgasthaus soll dagegen in Eigenregie betrieben werden.

Dr. Salzmann erläuterte abschließend noch einmal die Bedeutung der geplanten Baumaßnahmen für die Zukunft der Domäne Dahlem: Es gehe vor allem um die dauerhafte Bestandssicherung des Projekts durch eine zukunftssichere, nachhaltig nutzbare Infrastruktur. Der Hofladen und die bisherigen gastronomischen Angebote entsprechen längst nicht mehr den rechtlichen Standards. Die Behörden tolerieren diesen Zustand nur, weil grundlegende Veränderungen geplant sind. Diese müssen nun aber dringend auch umgesetzt werden. Die Gelder dafür konnten im Rahmen eines EFRE-Projektes gemeinsam mit dem Land Berlin bereitgestellt werden. Als Eigentümer und Mitstifter ist das Land nur bereit, in den geplanten Ausbau zu investieren, wenn die erhöhten Folgekosten (Wartung der neuen Anlagen etc.) am Standort selbst erwirtschaftet werden. Diese zusätzlichen Einnahmen sollten vor allem durch einen ganzjährigen Betrieb der Gastronomie erzielt werden.

Die Veranstaltung klang gegen 19.30 Uhr langsam aus und war insgesamt von konstruktiv-kritischer Gesprächsbereitschaft getragen. Die abschließende Diskussion ergab eine durchweg positive Resonanz der Teilnehmenden für die vorgestellten Pläne der Stiftung Domäne Dahlem.

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Was verbirgt sich hinter dem CULINARIUM?

Bei einem Spaziergang über unsere Äcker und Gärten, vorbei am Hofladen mit einem Aufenthalt an unserem Ausschank oder bei einem Kochkurs in unserer „Kochkiste“ können Sie praktisch sinnlich die Bereiche Landwirtschaft und Ernährung erleben – „Vom Acker auf den Teller“.

Auch im Museum ist die Vermittlung der Zusammenhänge „Vom Acker auf den Teller“ zentrales Thema. Dort mussten wir uns bisher auf kleinere Ausstellungen im Herrenhaus, z.B. mit dem Kaufmannsladen oder zeitlich begrenzten Sonderausstellungen begnügen. Das soll sich jetzt ändern, denn das Culinarium will mehr! Entstehen soll auf unserem Gutshof im historischen Pferdestallgebäude auf drei Geschossebenen  die erste Dauerausstellung Deutschlands zur Kulturgeschichte des Essens und Trinkens. Die Ausstellungsthemen reichen von der Landwirtschaft und den Grundnahrungsmitteln in früheren Zeiten bis hin zu unseren heutigen Essgewohnheiten. Aus der Perspektive des Verbrauchers sollen viele Facetten des Themas „Ernährungskultur“ wissenschaftlich fundiert, anschaulich, verständlich und nicht zuletzt visuell anspruchsvoll inszeniert werden. Die Ausstellungsinhalte greifen historische Phänomene der Ernährung auf und beziehen zugleich aktuelle Fragestellungen und Diskussionen ein. Das szenografische Konzept mit modularen Ausstellungsinseln sowie eingebetteten Mitmachstationen und Medien ermöglicht den Besuchern, einzelne Themen unabhängig voneinander zu erkunden.

Doch das Culinarium soll nicht nur reiner Ausstellungsstandort sein. Der Begriff verspricht mehr und will es auch erfüllen. Bereits das „Treppenhaus der Innovationen“ verdeutlicht die wichtigsten Lebensmittelerfindungen der letzten 200 Jahre. Im Obergeschoss entsteht ein Besuchercafé in unserem kleinen „Lichthof“, garniert mit anregenden Zitaten. Und ob z.B. Betriebsfeiern oder private Feste, es wird künftig möglich sein, diese inmitten der einzigartigen Ausstellung des Culinarium zu buchen.

Bereits vor seiner Eröffnung hat das bildungs- und erlebnisorientierte Ausstellungskonzept eine nationale Auszeichnung erhalten („Ideen für die Bildungsrepublik“), was für uns eine große Ehre und zugleich Motivation für die Umsetzung ist. Doch zugleich muss ein solches Projekt auch kreativ und professionell geplant werden. Hierfür konnte das junge Gestalterteam W22 um Tobias Kunz aus Berlin gewonnen werden.

Ein solches Unterfangen kostet Geld. Nach einer Grundsanierung des Gebäudes vor sieben Jahren stehen nun noch einige bauliche Ertüchtigungen an. Die Baumaßnahmen der letzten Jahre belaufen sich auf über eine Million Euro. Dazu kommen Mittel für den Ausbau des Culinarium mit Aufwärmküche, Beleuchtung, Ausstellungsbau inklusive Mitmachstationen in Höhe von weiteren 250.000 Euro.

Der Hauptteil der Kosten wird durch Mittel des Landes Berlin getragen sowie durch europäische Mittel aus dem EFRE-Programm und Mittel der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin, flankierend unterstützt durch einige private Förderer und Unternehmen. Allen Geldgebern, Verwaltungen und Planern, die an dem Projekt beteiligt sind, sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

Die Eröffnung ist für das Jahr 2013 geplant. Wir werden Sie über die Entwicklungen auf dem Laufenden halten!

Bilder zu den Planungen

Außenansicht des Pferdestallgebäudes

Außenansicht des Pferdestallgebäudes

Farbklima Erdgeschoss

Erster Planungsentwurf für das Farbkonzept des Culinarium - Erdgeschoss

Farbklima Erdgeschoss Themen

Erster Planungsentwurf für das Farbkonzept des Culinarium - Erdgeschoss

Farbklima Obergeschoss

Erster Planungsentwurf für das Farbkonzept des Culinarium - Obergeschoss

Farbklima Obergeschoss Themen

Erster Planungsentwurf für das Farbkonzept des Culinarium - Obergeschoss

Farbklima Dach

Erster Planungsentwurf für das Farbkonzept des Culinarium - Dachgeschoss

Farbklima Dach Themen

Erster Planungsentwurf für das Farbkonzept des Culinarium - Dachgeschoss

Themenbereiche Erdgeschoss

Erste Planungsskizzen Culinarium - Erdgeschoss

Themenbereiche Obergeschoss

Erste Planungsskizzen Culinarium - Obergeschoss

Außenansicht des PferdestallgebäudesFarbklima ErdgeschossFarbklima Erdgeschoss ThemenFarbklima ObergeschossFarbklima Obergeschoss ThemenFarbklima DachFarbklima Dach ThemenThemenbereiche ErdgeschossThemenbereiche Obergeschoss

Fotos: K. Wendlandt
Grafiken: Büro W22 Campo Hübner – Kitta – Kunz
Copyright: Stiftung Domäne Dahlem – alle Rechte vorbehalten

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Unser Blog – die neuesten Informationen zu unseren Planungen

Seit dem 7. Juni 2012 gibt es unseren Weblog mit aktuellen Informationen zu unseren inhaltlichen Planungen und Ideen. Die ersten Beiträge beschäftigten sich mit dem geplanten Landgasthaus in der Remise und griffen aktiv ein Thema auf, welches in der Öffentlichkeit zum Teil kritisch diskutiert wurde. Künftig wollen wir hier über ganz unterschiedliche Themen berichten und aktuelle Planungen allen Interessierten vorstellen bzw. zur Diskussion stellen.

Worüber wollen wir in den nächsten Wochen und Monaten bloggen?

Im August sollen Beiträge zur Idee des geplanten Culinariums folgen, eine Info zum neuen Mehrgenerationen-Spielplatz sowie über eine Veranstaltung der SPD zum geplanten Landgasthaus. Im September wollen wir ein Interview des planenden Architekten einstellen, der über die Bauvorhaben der nächsten zwei Jahre informieren wird. Darüber hinaus berichten wir über unser aktuelles Mehrgenerationen-Projekt. Wir stellen das geplante Eingangsgebäude vor und berichten über unsere aktuelle Spendenkampagne. Im Oktober schließlich informieren wir nochmals über die konkreten Planungen im Culinarium, über die künftige Bedeutung des Themas Bienen in unseren Ausstellungsräumen sowie über unsere Ideen, wie man die Domäne Dahlem für Menschen mit Behinderungen leichter zugänglicher machen kann.

Wir möchten Sie also umfassend über unsere vielfältigen Vorhaben informieren. Aus diesem Grund wird mit dem heutigen Tag aus dem „Landgasthaus-Blog“ auf unserer Website das thematisch unabhängige „Blog“.

Also – wir haben uns einiges vorgenommen! Doch dies ist nur der Anfang. Wir hoffen, dass das Blog künftig zum regen Austauschort wird. Wir freuen uns auf Ihre Anmerkungen und Kommentare zu unseren Beiträgen – auch zu diesem!

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Das geplante „Landgasthaus“ der Domäne Dahlem

Bericht von der Infoveranstaltung und aktueller Stand der Fragebogen-Aktion

Am Montag, den 11. Juni 2012, hatten wir zur öffentlichen Informationsveranstaltung unter die Remise eingeladen, um deren geplante Nutzung als „Landgasthaus“ und die dafür notwendige Neugestaltung vor und zur Diskussion zu stellen. Den Termin hatten wir in den Medien, auf unserer Webseite und in unserem kostenlosen Newsletter (etwa 3.000 Abonnent/innen) bekanntgegeben.

Ca. 110 Personen waren unserer Einladung gefolgt, darunter viele Anwohner/innen aus der näheren Umgebung. In drei Themenblöcken wurde das geplante Vorhaben aus unterschiedlichen Blickwinkeln von jeweils beteiligten Experten beleuchtet, die dem Publikum im Anschluss Rede und Antwort standen. Museumsdirektor Dr. Lummel und der Kaufmännische Direktor Dr. Salzmann stellten die Bedeutung des zukünftigen „Landgasthauses“ aus Sicht der Stiftung Domäne Dahlem vor: Auch dies gehört zum grundlegenden Bildungsansatz des Freilandmuseums. Unter dem Motto „Vom Acker bis auf den Teller“ machen wir den Werdegang unserer Lebensmittel von der Urproduktion über die Verarbeitung bis zur Vermarktung und zur Esskultur mit allen Sinnen und auf verschiedensten Ebenen erlebbar.

Unserem Leitbild folgend ergänzen sich dabei museale Darstellung und aktive Betriebe zu einem umfassenden, ganzheitlichen Bildungserlebnis. Hierzu gehören Führungen und Workshops, ein Ausstellungsbesuch und ein Spaziergang über die Felder und zu den Tieren ebenso wie ein Einkauf im Hofladen und ein Geschmackserlebnis im Ausschank oder in Zukunft auch im „Landgasthaus“ mit domäneneigenen und anderen regionalen und saisonalen Produkten. Für genau diese übergreifende Herangehensweise hat die Domäne Dahlem in jüngster Vergangenheit mehrere nationale Preise und Auszeichnungen erhalten.

Zugleich müsse die junge Stiftung einen erheblichen Teil ihrer zum Betrieb erforderlichen finanziellen Mittel am Standort selbst erwirtschaften. Auf Nachfrage bezifferte Dr. Salzmann den prognostizierten Reingewinn aus dem zukünftigen „Landgasthaus“ auf 30- bis 40.000 Euro jährlich, die zur Deckung der Bewirtschaftungskosten des Museumsgeländes dienen sollen.

Der mit der Planung betraute Architekt Reiner Maria Löneke stellte die denkmalpflegerischen Auflagen vor, die für eine entsprechende Nutzung des historischen Gebäudes in der noch kommenden Planung berücksichtigt werden müssen. So sei z. B. für die bewegliche Verglasung, die als einzige Lösung beheizbaren Raum schafft und dabei die Remise gleichzeitig im höchstmöglichen Maße sichtbar erhält, die notwendige Stahlkonstruktion filigran und auf das Minimum reduziert zu wählen, um maximale Transparenz zu erreichen. Dabei dürfe auch der alte Bestand nicht tangiert werden bzw. müsse im Gegenteil stellenweise sogar wieder freigestellt werden (siehe Erläuterung zur Abbildung unten). Zudem müssten sämtliche für den Betrieb nötigen technischen Anlagen unsichtbar verbaut werden. All dies habe Auswirkungen auf die zu verwendenden Baumaterialien und das Aussehen. Hier stehe man seit Beginn der Planungsarbeiten in einer engen Abstimmung mit der Behörde. Ziel der Umgestaltung zu einem ganzjährig nutzbaren Gebäude sei auch, dieses langfristig erhalten und pflegen zu können.

Die folgende Abbildung, die auch auf der Veranstaltung auf großer Leinwand gezeigt wurde, verdeutlicht die geplante Umgestaltung:

Planskizze Umabau Remise der Domäne Dahlem

Foto: K. Wendlandt / Planungsskizze: R. M. Löneke, Architekt / Copyright: Stiftung Domäne Dahlem

Im oberen Foto deutlich erkennbar ist das Ziegelgebäude, das vor Jahrzehnten in das hier links liegende vierte Segment des historischen Ständerwerks eingebaut wurde und der bei Veranstaltungen als Getränkeausschank dient. Dieser Einbau soll rückgebaut werden, womit der historischen Remise die ursprüngliche Größe von 1907 zurückgegeben und zugleich zusätzlicher Platz geschaffen wird. Für die zukünftige zentrale Küche wird dahinter ein neues, unterkellertes Gebäude zurückhaltend angesetzt. Der südliche Kopfbau (rechts im Bild), der zu Stadtgutzeiten in den 1960er Jahren als Garage angebaut wurde und heute die „Aufwärm“-Küche für den Veranstaltungsbetrieb beherbergt, soll wahlweise erhalten oder ebenfalls rückgebaut und durch ein neues Gebäude ersetzt werden und zukünftig beispielsweise Standort einer Schaubäckerei sein. Damit könnten wir erstmalig das in unserer Darstellung der Lebensmittel „Vom Acker bis auf den Teller“ fehlende Glied der Verarbeitungshandwerke in den lebendigen Freilandmuseums-Alltag integrieren – ein Konzept-Baustein, um den wir uns seit Langem bemühen!

Die zu berücksichtigenden hygienerechtlichen Voraussetzungen stellte abschließend Dr. Damian Nowak von der Veterinär- und Lebensmittelaufsicht des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf dar. Der bisherige Betrieb einer Küche stehe genehmigungsrechtlich auf dem Level einer „Marktstand“-Lizenz. Ein qualitativer Sprung, der dann der EU-Lebensmittelverordnung zu entsprechen habe, sei unumgänglich. Dazu würden geeignete Kühl- und Lagerräume, energieeffiziente Kochvorrichtungen, eine Abluftanlage, Personal-Umkleideräume und etliches mehr gehören. Auf eine entsprechende Nachfrage aus dem Publikum bestätigte Herr Dr. Nowak, dass die für das „Landgasthaus“ geplante neue Küche der Größenordnung von 80 Restaurantplätzen entsprechen würde.

Im Anschluss haben erfreulicherweise viele der Anwesenden die Gelegenheit genutzt, ihre Fragen zu stellen. Auf positive Resonanz stieß auch der Fragebogen, der am Ende der Veranstaltung verteilt wurde. Er sollte auch all jenen die Möglichkeit zur Meinungsäußerung geben, die sich im Rahmen der Diskussion nicht zu Wort gemeldet hatten; auf dem Fragebogen konnten auch Anregungen und Kritik formuliert werden. 97 Fragebögen wurden an diesem Abend von Teilnehmenden mitgenommen, weitere 95 in den folgenden Wochen u. a. auch von unserer Webseite heruntergeladen. Bis zum heutigen Tage sind 42 ausgefüllte Bögen bei uns eingegangen, das sich daraus bisher abzeichnende Meinungsbild stellt das folgende Diagramm dar:

Diagramm Auswertung Fragebogen zur Remise der Domäne Dahlem

Die Fragen lauteten:

Frage 1: Würden Sie es begrüßen, wenn die historische Remise durch den Rückbau jüngerer Einbauten wieder in der ursprünglichen Größe erkennbar und nutzbar würde?

Frage 2: Wäre ein ganzjähriges Angebot vorwiegend saisonaler und regionaler Speisen und mit hofeigenen Bioland-Produkten der Domäne Dahlem für Sie wünschenswert?

Frage 3: Würden Sie es begrüßen, wenn die Remise bei schönem Wetter möglichst offen ist und Sie künftig bei schlechtem Wetter mit freiem Blick auf den Gutshof geschützt und warm sitzen können?

Frage 4: Sollte die Remise künftig als einfacher Unterstand für Kindergartengruppen, Schulklassen, Ferienaktivitäten etc. nutzbar bleibt?

Frage 5: Würden Sie die Integration einer Bio-Schaubäckerei in einen Teil der Remise begrüßen?

Die Diskussion verlief sehr engagiert und insgesamt in sachlicher und konstruktiver Atmosphäre. Sogar nach dem offiziellen Schluss blieb noch eine Reihe von Besuchern, um in Einzelgesprächen Fragen zu vertiefen.

Jacqueline Jancke
(Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

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Landgasthaus in der Remise der Domäne Dahlem – planen Sie mit uns!

Heute möchten wir Ihr Augenmerk auf die Planung unseres zukünftigen Landgasthauses in der Remise, einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude der Domäne Dahlem, lenken und Sie in den Prozess einbeziehen.

Nach jahrelangem Sanierungsstau sind der Stiftung Domäne Dahlem nun durch die Senatskanzlei Landes – und EU-Mittel bewilligt worden, um vom Verfall bedrohte Gebäude bzw. nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Provisorien behutsam zu sanieren. An der nördlichen Seite des Gutshofs gelegen, wird die Remise bislang in der schönen Jahreszeit und zu den Marktfesten als überdachter Platz für unsere Veranstaltungsgastronomie genutzt. Doch die ohnehin nur für eine eingeschränkte Nutzung genehmigte Küche in der Remise ist aufgrund gesetzlicher Vorschriften seit Jahren von der Schließung bedroht (unter anderem hatte die Remise ein asbesthaltiges Dach).

Mit der bewilligten Finanzierung sind für die Remise folgende Korrekturen und Verbesserungen geplant:

  1. Die historische Remise soll wieder auf die ursprüngliche Größe geöffnet werden. Gegenüber der bestehenden Situation würde sie dadurch um ein Viertel erweitert werden.
  2. Die Küche soll an heutige gesetzliche Standards und Nutzungsanforderungen angepasst werden.
  3. Eine wetterunabhängigere Gestaltung soll eine ganzjährige Nutzung unseres gastronomischen Angebots für die Besucher ermöglichen.

Die Beseitigung des asbestbelasteten Daches ist bereits 2009 erfolgt.

Neben der umfangreichen Abstimmung mit den beteiligten öffentlichen Institutionen (Land Berlin, Bezirk, Denkmalpflege, Kulturverwaltung, Immobilienmanagement) sollen auch Ihre Wünsche und Interessen uns Hinweise für den weiteren Planungsprozess geben. Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie bitten, uns einige Fragen zu beantworten und uns Ihre Antwort zukommen zu lassen.

Der Fragebogen steht für Sie

als PDF zum Download (Hinweis: Die Befragung ist abgeschlossen, deshalb steht der Fragebogen nicht mehr zur Verfügung.)

bereit.

Dr. Manfred Salzmann
Dr. Peter Lummel

 

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Infoveranstaltung zur Neugestaltung der Remise

Planen Sie mit uns!

Wir laden Sie sehr herzlich zu unserer öffentlichen Informationsveranstaltung am Montag, den 11. Juni 2012 um 18 Uhr auf die Domäne Dahlem ein!

Wir möchten Ihnen gerne unsere Pläne für unser zukünftiges „Landgasthaus“ in der Remise auf dem Domänen-Gutshof vorstellen, Ihre Fragen hierzu beantworten und Ihre Anregungen und Wünsche erfahren.

Die Veranstaltung wird moderiert von Herrn Jörn Brunotte, der als Inhaber der Agentur :beramus – Museumsberatung Berlin langjährige Erfahrung in diesem Bereich mitbringt und 2008 bereits sehr erfolgreich unser gemeinsames Leitbild mit uns entwickelt hat, an dem sich alle unsere Entwicklungsvorhaben orientieren.

Das von uns gewünschte und geplante „Landgasthaus“ in der Remise wird aus drei maßgeblichen Blickwinkeln heraus vorgestellt und beleuchtet. Für jedes der drei Themen wird es eine ca. 10-minütige Einführung durch Sachexperten geben mit anschließender Diskussion jeweils direkt im Anschluss:

  1. Vorstellung der inhaltlichen Konzeption des zukünftigen „Landgasthauses“ aus Sicht der Domäne Dahlem durch die beiden Stiftungsvorstände Dr. Peter Lummel und Dr. Manfred Salzmann.
  2. Denkmalpflegerische Gesichtspunkte, die zu berücksichtigen sind – Reiner Maria Löneke, planender Architekt.
  3. Hygienerechtliche Voraussetzungen, die zu berücksichtigen sind – Dr. Damian Nowak, Veterinär- und Lebensmittelaufsicht des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf.

Damit auch jeder der Anwesenden „zu Wort“ kommen kann, teilen wir im Anschluss einen
Fragebogen aus und bitten Sie, diesen zu beantworten und am Ausgang bei uns abzugeben. Die Veranstaltung wird um ca. 20 Uhr beendet sein.

Über Ihre Teilnahme und konstruktive Mitwirkung würden wir uns sehr freuen.

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